Felix ist 5 Jahre alt (Mai 2017). Er ist ein aufgeweckter und verspielter Kater. Bei der Internetsuche vor unserer Reise haben wir zu Katzen an Bord nur positive Berichte gefunden. Bei uns war das nicht ganz so.

 

Aller Anfang ist schwer.

Felix hat in den ersten zwei Wochen auf See sehr gelitten, er war sehr verängstigt und unglücklich. Er hat kaum gefressen und getrunken. Die meiste Zeit hat er unter der Decke oder auf dem Kasten Zuflucht gesucht. Wir waren sehr besorgt und haben schon über Alternativen nachgedacht, wie zum Beispiel ihn bei Verwandten unterzubringen. 

 

Unser Kater Felix zum ersten Mal auf hoher See 

 

Felix fühlt sich inzwischen sehr wohl an Bord, er ist fast immer in unserer Nähe. Zu unserer großen Erleichterung hat er sich an das Bordleben gewöhnt und ist wieder so, wie er immer war: aufgeweckt, unternehmungslustig, neugierig. Felix macht Ausflüge auf den Steg und auf die Nachbarboote. Er hat die sehr angenehme Eigenschaft, dass er kommt, wenn ihn Ingrid ruft. Wir sind über diese positive Entwicklung sehr glücklich und erleichtert. Felix gehört einfach zu uns.

 

 

Ausflüge an Deck und auch auf den Steg sind tägliche Routine geworden

In der Karibik hat sich Felix angewöhnt, in der Nacht und sehr früh am Morgen seine Tagesration von 200 g zu fressen. Danach ist er aktiv, bis es ihm zu heiß wird und er sich irgendwo, wo er einen kühleren Platz findet, hinlegt und schläft. Am Abend und in der Nacht ist er dann wieder am Boot unterwegs. Manchmal wachen wir auf, wenn er vom Großbaum auf das Salon- und Cockpitdach und dann weiter auf das Kajüttendach springt.   

Juli 2017:

Leider geht das Katzenfutter aus Österreich und Spanien langsam zu Ende. Das karibische schmeckt Felix gar nicht. Auch seine Leckerlies - Dreamies, Whiskas-Sticks, Catisfaction aus Spanien etc. - sind aufgefressen. Bei frischem Fisch, roh, gegrillt oder gebraten lebt er so richtig auf. Er leidet sehr wegen des Futters, das nur im äußersten Notfall gefressen wird und teilt uns das auch lautstark mit. "Warum verstehen die Menschen mich nicht?"  Wenn wir Essen gehen (eigentlich mit dem Dinghy fahren), lassen wir regelmäßig ein Stückchen Fisch einpacken. Felix erwartet dann schon mit Ungeduld das herannahende Dinghy und freut sich rührend und herzerfrischend über sein "Mitbringsel". 

 

Felix bequem im Cockpit

 

 

 

 

bei frisch zubereitetem Fisch lebt Felix so richtig auf. 

unterwegs auf dem Deck und auf dem Dach

 

Es gibt bezüglich Futter einen Lichtblick. Ein riesiger Supermarkt - inzwischen sind wir auf Bonaire angekommen - hat sowohl Dreamies, als auch europäisches Katzenfutter. Gottseidank. 


 

 

 

 

Futter gut - alles gut

 

28. August 2017: Erste Ausfahrt mit dem Dinghy. Die jährliche Auffrischung der Tollwutimpfung ist fällig geworden.  

 

Oktober 2017 

Für den großen Überblick hat Felix den Lazybag für sich entdeckt.  

November 2017

Während der Überfahrt von Curacao nach Santa Marta, die extrem unruhig ist, frisst und trinkt Felix nichts. Erst am dritten Tag, als Wind und Welle nachlassen, urgiert er sein Futter. Wir vermuten, dass er seekrank war. 

 

30.November 

Wie üblich ist Felix auch in der ersten Nacht in der Marina am Deck unterwegs, schaut interessiert ins Wasser, springt auf den Großbaum, sitzt oder liegt einfach nur im Cockpit. In der Früh ist Felix nicht mehr da! Wir gehen die Stege auf und ab und rufen nach ihm. Panik kommt auf. Ich fürchte, dass er ins Wasser gefallen ist, weil er sich sonst nie sehr weit vom Boot entfernt und auch kommt, wenn wir ihn rufen. Wir hängen Poster "Missing Felix" mit seinem Foto in der Marina auf und hoffen, dass ihn jemand gesehen hat. Dann gehen wir wieder unseren Steg ab und rufen nach ihm. Bei einem unbewohnten Segelboot sehe ich plötzlich Katzenohren von hinten. Wir rufen laut und bekommen verzweifeltes Miauen zur Antwort. Felix kauert völlig geschockt und nass im Cockpit des Bootes, ein Häufchen Elend. Er ist also ins Wasser gefallen und es ist ein Rätsel, wie er sich auf das Boot retten konnte.  

Wir tragen Felix auf unser Boot und duschen ihn so gut es geht mit Süßwasser. Er ist völlig erschöpft, wäscht sich ein bisschen und schläft dann tief für 7 Stunden. Die folgende Nacht verbringt er bei uns im Bett. Wir wissen nicht, was Felix durchgemacht hat, aber es war offensichtlich ein langer Überlebenskampf auf des Messers Schneide. Das Positive ist, wir wissen jetzt, Felix kann schwimmen! Große Erleichterung!!!

 

20. Dezember 2017: Kurz nach 3 Uhr früh werde ich von Erwin durch einen lauten Ruf geweckt: "Der Felix ist im Wasser!" Ich bin sofort hellwach und höre 2 oder 3 extrem laute und verzweifelte Schreie, die so schrecklich klingen, dass ich sie zuerst garnicht unserem Felix zuordne. Ich stürze, nachdem ich die Unterdeck-Scheinwerfer eingeschaltet habe, hinaus (davor mit der Stirn gegen die geschlossene Glastüre). Erwin hat Felix an der Verstagung des Bugsprits angeklammert im Wasser gesehen, inzwischen ist er nicht mehr dort.

 

Ich laufe den Fingersteg neben unserem Boot nach vorne und rufe Felix. Wieder höre ich diesen schrecklichen Schrei - direkt unter mir im Wasser - und sehe den Kopf von Felix, greife hinunter und hole ihn, zum Glück unverletzt, aus dem Wasser. Er hat sich am Muschelbewuchs des Schwimmkörpers vom Steg angeklammert. 


Felix hat mehrere Schutzengel gehabt, denn Erwin war um 3 Uhr munter, hat ungewöhnliche und für ihn alarmierende Geräusche an Deck gehört, ist sofort hinaus und wir haben Felix auch gleich im Wasser gefunden. Das ganze Drama hat nicht länger als einige Minuten gedauert. Das anschließende Duschen kennt er schon und wehrt sich auch nicht. Erwin geht noch einmal hinauf in den Salon. Ich traue meinen Ohren nicht: "Da ist ja eine zweite Katze!" Es ist ein roter Tigerkater, der aus dem Futternapf von Felix im Cockpit frisst. Jetzt entdecken wir auch Kampfspuren im Cockpit und uns wird klar, dass der rote Tiger offensichtlich schon früher hier war. 

Seitdem wir von der Marina Santa Marta weg sind, geht es Felix wieder gut. Die dramatischen Erlebnisse mit dem roten Tigerkater haben ihn sehr verunsichert und eingeschüchtert. Er war zuletzt fast nur mehr drinnen und traute sich kaum noch in das Cockpit oder auf das Deck. Und das in seinem Revier!

 

Im San Blas Archipel ist er wieder draußen, auch in der Nacht.

 

Hier gibt es viel fangfrischen Fisch auf der Speisekarte, für Felix eine reine Freude. Wir haben den Eindruck, dass er etwas zugenommen hat (er passt sich figurmässig langsam an uns an). 

 

 

16. Februar 2018, Shelter Bay Marina:

Felix hat die ersten Tage am Trockendock sehr interessiert vom Boot hinuntergeschaut. Eines Morgens hat er Grashalme erbrochen. Wie kommt Gras auf unser Boot? Die einzige Erklärung war, dass er in der Nacht von Bord gegangen sein muss. Die Bestätigung hatten wir in der nächsten Nacht: sobald es finster ist, springt Felix die ca. 2,5 Meter vom Boot hinunter und geistert unten am Erdboden und im Gras herum, wobei er seinen Aktionsradius zunehmend ausweitet. Zurück kommt er über die Leiter, die wir zum Hinauf- und Hinuntersteigen verwenden. Felix liebt Leitern, das wissen wir seit unserem Umbau in Wien. Er klettert blitzartig hinauf und hinunter, sie können gar nicht hoch und steil genug sein.Tagsüber muss er sich erholen und schläft vorwiegend. Wir können ihn in der Nacht nicht einsperren, da er ganz vehement urgiert, hinaus gelassen zu werden. Natürlich machen wir uns Sorgen, gehen öfters mit der Taschenlampe in der Nacht hinaus und rufen ihn - anfangs ist er noch brav gekommen - und sind erleichtert, wenn er im Morgengrauen wieder am Boot ist. Leider gibt es hier giftige Schlangen, Kröten und Frösche (die Marina grenzt direkt an den Dschungel). Das Gift wird über die Haut abgegeben, zwei Hunde sind daran in den letzten Jahren gestorben. In drei Tagen sind die Reparaturen beendet und wir sind wieder im Wasser, dann fällt die große Verlockung der Erde und des Grases rundherum weg.

April 2018, Galapagos:

 

 

 

Die Seelöwen, die Tag und Nacht auf den Heckstufen liegen, irritieren und ängstigen unseren Felix sehr. Die ersten Tage in San Cristobal flüchtet er sofort vom Cockpit in den Salon hinein, wenn sie Geräusche oder Laute von sich geben. Nur langsam gewöhnt er sich an die 'Wachhunde' auf den Heckstufen. 

 

 

 

 

 

Die Pelikane, die unter unserem Boot jagen, interessieren Felix hingegen sehr. Sind ja auch Vögel, wenn auch etwas groß..

 

Seit wir von der Seelöwen-Insel San Cristobal weg sind, ist Felix wieder Chef in seinem Revier. 

Während der langen Überfahrt von den Galapagos auf die Marquesas (fast 22 Tage) war Felix sehr brav. Und das, obwohl wir ab der zweiten Woche nur mehr Trockenfutter für ihn hatten. Er hat offenbar gespürt, dass nichts anderes mehr für ihn da ist, denn sonst kann er ganz schön hartnäckig betteln, bis wir schwach werden und er das Futter bekommt, das er gerade will. Er hat uns sehr leid getan, aber seit Panama City gab es in den Geschäften nur Trockenfutter. Dafür gab es auf den Marquesas täglich frischen Fisch! 

 

Felix ist am 20. Mai 6 Jahre alt geworden, davon hat er fast 1/3 der Zeit an Bord verbracht und ist mit uns um die halbe Welt gesegelt. Also ein erfahrener Bordkater.  

 

Juni 2018: Auf den Tuamotus genießt Felix das total ruhige Wasser in der Lagune und ist sehr viel auf dem Deck unterwegs. 

Tahiti: Endlich gibt es wieder Abwechslung beim Futter! In der Nähe der Marina Taina, in der wir liegen, gibt es ein Einkaufszentrum mit einem großen Carrefour. Hier gibt es eine ausreichende Auswahl an 100g-Sackerln mit verschiedenen Fleischsorten, Catisfactions-Leckerlis und seine geliebten Sticks. Und das alles zusätzlich zum frischen Fisch.  

20. August, Raiatea: Heute ist der Besuch beim Tierarzt angesagt. Auffrischungsimpfungen, vor allem gegen Tollwut, sind wieder notwendig. Es ist alles andere als einfach, Felix in die Transporttasche zu bekommen. Das will er gar nicht und die ersten Minuten in der Tasche leidet er sehr und miaut erbärmlich. Er beruhigt sich relativ rasch und beim Tierarzt ist es umgekehrt: er 'flüchtet' vom Untersuchungstisch freiwillig in seine Tasche zurück. Felix bringt 5,8 kg auf die Waage und laut einer Tabelle beim Tierarzt entsprechen seine 6 Katzenjahre bereits 40 Menschenjahren.  

 

 

 

Bei der Rückfahrt mit dem Dinghy darf er nun aus seinem Transportbehälter heraus. Sobald unser Boot (sein zu Hause) nahe genug ist, ist er nicht mehr zu halten und springt auf das Boot hinüber.

Felix ist ein echter Bordkater geworden:

Wann immer wir die Motoren starten, nimmt Felix seine Position in der Ecke auf der Cockpit-Bank ein. Während das Boot unterwegs ist, bleibt er immer im sicheren Bereich, geht nicht auf das Deck, nicht einmal zu den Steuerständen. Er ist Gottseidank sehr vorsichtig. Bei stürmischen und unruhigen Fahrten ist er gerne in unserer Nähe, sucht den körperlichen Kontakt und will gestreichelt werden. Er frisst ganz normal und wir haben den Eindruck, dass es ihm gut geht. Sobald das Boot wieder ruhig liegt (z.B. am Ankerplatz), ist er sofort an Deck, schaut ins Wasser, beobachtet interessiert die neue Umgebung. 

Interessant ist, dass Felix nie in den Steuerbordrumpf geht, dass er diesen nicht zu seinem Revier gehörig empfindet. Wir halten uns praktisch auch nur im Backbord(Éigner)rumpf auf und verwenden den Steuerbordrumpf vorwiegend als Lager.  

11. November 2018: Felix muss für 10 Tage in Quarantäne.

Er war so glücklich, als wir gestern nach der unruhigen Überfahrt von Tonga nach Neuseeland in der großen Bucht in Opua geankert haben und das Boot wieder ruhig gelegen ist. Sofort ist er auf das Deck und auf das Dach hinauf und ist herumgelaufen (am liebsten will er, dass wir ihm nachlaufen, also mit ihm Fangen spielen). 

Als er in den Transportbehälter musste und mit fremden Menschen weggebracht wurde, miaute er herzerweichend. Wir haben mit ihm gelitten. Noch am selben Tag haben wir ein Foto von Felix von der Quarantäne-Einrichtung bekommen. Es war sicher gut gemeint, aber für uns war es schrecklich. Er hat so unglücklich und verängstigt darauf ausgesehen.  

 

Nach 10 Tagen haben wir Felix von Auckland abgeholt. (10 Tage sind für Hunde oder Katzen das Minimum, um die Biosecurity Clearance zu bekommen). Jetzt ist er quasi eine Kiwi-Katze. Er hatte etwas abgenommen, aber sein Fell glänzte und er hat gut ausgeschaut. 

 

Er ist jetzt ganz lieb und anhänglich. Wir haben ihm offensichtlich gefehlt. Er schläft bei uns im Bett, was aber auch an den kühleren Nächten in Neuseeland liegen kann. 

 

Beim Futter ist er weniger wählerisch als vorher, was ganz angenehm ist, weil mitunter das Katzenfutter-Angebot recht beschränkt ist. 

 

 

Felix muss leider im April, wenn wir nach Wien fliegen, in Neuseeland bleiben. Wir werden ihn wieder in das selbe staatlich anerkannte 'Qualified Pet Service' geben. Mitnehmen ist sehr schwer möglich. Einerseits müsste er die Flüge im Frachtraum verbringen (es wurden schon Hunde am Förderband 'vergessen' bzw. kamen nicht in die richtige Maschine - ein Albtraum, auch sterben Tiere beim Transport an Stress). Andererseits müsste Felix bei der Wiedereinreise in Neuseeland erneut für mindestens 10 Tage in Quarantäne, da Österreich, obwohl offiziell seit 2008 tollwutfrei, von Neuseeland nicht als tollwutfrei, sondern nur als tollwutkontrolliert eingestuft ist. Das alles wollen wir ihm nicht antun und hoffen, dass der Aufenthalt in der Pet-Einrichtung die bessere Lösung für ihn ist. Wir haben uns die Räumlichkeiten für die Tiere angeschaut. Die Einheiten sind mit Glaswänden getrennt, jede Einheit hat zwei Ebenen, der Schlafplatz ist auf der oberen Ebene. Wir hoffen, dass unser Felix die 4 Wochen unbeschadet übersteht. 

17. März 2019:

Für Felix ist der Aufenthalt in Neuseeland angenehm. Die Temperaturen sind tagsüber am Boot nicht zu hoch, in der Nacht ist es eher kühl - Felix schläft seit Neuseeland regelmäßig bei uns im Bett. In der Bay of Islands gibt es keine höheren Wellen und in den Buchten, in denen wir vor Anker liegen, ist das Wasser zumeist recht ruhig. 

Felix hat eine 'Katzenklappe' - die kleine Luke in unserer Kabine am Kopfende vom Bett (unter einer Stufe zum Deck). Sie ist praktisch immer offen, sodass Felix bei Tag und Nacht frei hinaus und wieder hinein kann. Wenn es an Deck feucht ist, bekommen wir ab und zu in der Nacht, wenn er wieder zurückkommt, seine kalten, feuchten Pfoten zu spüren und sind dann hellwach.

Leider hat er schon zweimal - mitten in der Nacht - ein kleines Vogerl mit in die Kabine gebracht. Eines konnte Erwin retten, das zweite war zwar äußerlich unverletzt, aber tot. Das passierte nur am Ankerplatz beim Boating Club in Russell. Dort haben wir mehrmals Schwärme von kleinen, schwalbenähnlichen Vögeln beobachtet, die sich gerne auf unserer Reling niederlassen. Eine zu große Versuchung für Felix. Auch am letzten Tag in Russell haben wir in der Früh einige Federn im Cockpit gefunden, aber Gottseidank keinen Vogel. Der konnte sich offenbar noch retten.  

Katzenfutter gibt es in den Supermärkten in ausreichender Auswahl, sodass für Abwechslung gesorgt ist. Leider gibt es keinen frischen Fisch für Felix. Die Neuseeländer fischen zwar sehr viel für den privaten Bedarf (oder als Sport), ein Angebot an fangfrischen Fischen sucht man allerdings vergeblich, es gibt fast nur Tiefkühlware. 

2. April 2019:

Wir sind in der Marsden Cove Marina am Trockenen. Wie schon in der Shelter Bay Marina, verlässt Felix in der Nacht das Boot - zum Glück findet er immer wieder zurück. Auch wenn wir dabei etwas in Sorge sind, wollen wir ihm die Freude am frei Herumlaufen nicht nehmen, zumal er ab morgen, wie schon erwähnt, für ein Monat in das Pet-Service muss.  

3. Mai: Am Vormittag sind wir in Auckland gelandet, sind umgehend zum Pet-Service gefahren und haben Felix abgeholt. Er hat sich sehr gefreut, ist sofort auf uns zugelaufen. Wir sind froh, dass er wieder bei uns ist. Nach wie vor ist das Boot am Trockenen und Felix genießt den Auslauf in der Nacht. 

20. Mai 2019: Heute ist Felix 7 Jahre alt. Wie die Zeit vergeht! 

 

15. Juni:

Felix hat die wilde Überfahrt von Neuseeland nach Tonga gut überstanden. Er ist schon richtig routiniert und passt sich den Umständen perfekt an. 

 

Derzeit ist sein  bevorzugter Platz eine Rettungsweste, die im Cockpit für Erwin bereit liegt.   

5. Juli: Die Biosecurity in Fidschi ist recht mühsam. Inzwischen war schon zweimal ein Veterinär bei uns am Boot und Felix musste mehrere Therapien (gegen Parasiten, Zecken, Tollwutimpfung, etc.) über sich ergehen lassen. Jetzt hat er alles überstanden und bis zum Sommer 2020 gibt es keine Impfungen mehr.

 

Sonst fühlt sich Felix in Fidschi wohl. Es ist hier jetzt Winter, d.h. es ist tagsüber zwar sehr warm, aber sobald die Sonne weg ist und in der Nacht ist es deutlich kühler, also angenehm. Wenn wir essen gehen, bringen wir ihm gebratenen Fisch vom Restaurant mit, eine angenehme Abwechslung, die er sehr liebt.   

14. Juli: Heute ist doch tatsächlich ein Boot von der Biosecurity vorbeigekommen und hat kontrolliert, ob Felix an Bord ist. Er war zufällig im Cockpit, sodass sie nicht an Bord kommen mussten. Sie waren sehr höflich und haben sich für die Störung entschuldigt und uns einen schönen Aufenthalt gewünscht. Da alle Segelboote eine wöchentliche Meldung bezüglich den aktuellen Aufenthaltsort machen müssen, ist eine Kontrolle einfach.